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Achtung, Besuchsverbot am Montag, 09.11.2020 | Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Patienteninformationen – CORONA VIRUS

Die Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter hat oberste Priorität.

Corona-Experten-Team

Seit Beginn der Pandemie verfügt die Klinik Bad Trissl über ein klinikeigenes Experten-Team, das regelmäßig tagt und die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus überwacht.

Die Teammitglieder bestehend aus Ärzten, Hygieneexperten, Wirtschafts- und Versorgungsdiensten, Geschäftsführung und Patientenmanagement beobachten laufend die aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens, überwachen die Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitskonzepte, verwalten die Schutzausrüstung und bereiten Informationen und Hinweise für Patienten und Mitarbeiter auf. Die Erstellung der Hygiene- und Sicherheitskonzepte, des Pandemieplans für die Klinik sowie die Abstimmungen mit dem Gesundheitsamt liegen im Verantwortungsbereich des Corona-Experten-Teams.

Corona-Screening

Jeder Patient wird am Anreisetag einem Corona-Screening unterzogen. Hierzu werden diverse Fragen geklärt (z.B. ob Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall besteht oder die Einreise aus einem Risikogebiet gem. RKI vorliegt), die Temperatur gemessen und überprüft, ob gesundheitliche Anzeichen einer möglichen Infektion mit dem Virus bestehen. Besteht der Verdacht einer Infektion oder fällt das Screening positiv aus, erfolgt keine Aufnahme des Patienten.

Die Klinik Bad Trissl ist als eine rein onkologische Fachklinik nicht an der regulären Versorgung von Coronapatienten beteiligt. Dies liegt daran, dass Patientinnen und Patienten mit einer onkologischen Erkrankung auf einen besonderen Schutz vor einer möglichen Infizierung mit dem Corona-Virus angewiesen sind.

Aus diesem Grund haben wir uns selbst verpflichtet, ein strenges Hygiene- und Sicherheitskonzept umzusetzen, das teilweise auch über gesetzliche und behördliche Anforderungen hinausgeht. Dieses Vorgehen trägt aktiv dazu bei, die Patientenversorgung in der Akutklinik, als auch in der Rehabilitation und der Psychoonkologie, sicher zu gestalten.

Das mit dem klinikeigenen Corona-Experten-Team erarbeitete und abgestimmte Konzept, gibt die Rahmenbedingungen für eine sichere Patientenversorgung vor und stellt den Infektionsschutz unserer Patienten und Mitarbeiter in den Mittelpunkt.

Bereits zum Jahresbeginn 2021 konnten wir die ersten Impfdosen in Empfang nehmen und die flächendeckende Impfung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter organisieren. Die Impfbereitschaft innerhalb der Belegschaft ist äußerst hoch, sodass wir bereits über 160 Mitarbeiter impfen konnten. Somit ist durch die Impfung von einer Immunisierung von knapp 70% auszugehen.

„Die hohe Impfbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzt ein starkes Zeichen gegen das Coronavirus und trägt dazu bei, die Behandlung und Versorgung unserer onkologischen Patienten ein Stück weit sicherer zu machen. Die Impfung ist neben den äußerst hohen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen der Klinik ein wichtiger Baustein, unsere Risikopatienten und Mitarbeiter aktiv zu schützen.“, erklärt Andreas Kutschker, Geschäftsführer der Klinik.

Sehr geehrte Rehabilitanden,
sehr geehrte Patienten,

nachfolgend erhalten Sie wichtige Informationen rund um Ihren Aufenthalt zur Rehabilitation bzw. Psychosomatik in der Klinik Bad Trissl.

Erlauben Sie uns eine Anmerkung vorneweg:

Ihr Aufenthalt bei uns in der Klinik Bad Trissl ist sicher. Wir setzen hohe Hygiene- und Sicherheitsstandards um, die teilweise über das geforderte Maß hinausgehen. Es besteht daher kein Grund, aus Angst vor einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus, Ihren Klinikaufenthalt oder Rehabilitation zu verschieben oder gar abzusagen.

„Nach einer Krebsbehandlung zeigen sich oft die Folgen, u.a. geschwächte Muskulatur, verminderte Kondition, Erschöpfung, Konzentrationsstörung oder Neuropathie. Trotz einiger Einschränkungen durch Corona, stehen wir den Patienten mit unserem Angebot zur Seite, damit Sie im Anschluss an ihre Therapie wieder fit für den Alltag werden“, erklärt der Chefarzt der onkologischen Rehabilitation,
Dr. Bernhard Weber.

„Krebspatienten, mit einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung können in der Corona-Pandemie besonders stark von einer stationären therapeutischen Unterstützung profitieren. Ängste und Unsicherheiten, die sie schon durch Ihre Krebserkrankung kennen, werden verstärkt. Eingeschränkte Sozialkontakte, fehlende Tagesstrukturen und die häufig anwachsenden emotionalen Spannungen innerhalb der Kernfamilie belasten sie zusätzlich zuhause. Daher ist es gerade jetzt wichtig, sich therapeutische Unterstützung zu suchen.“, erklärt Dr. Sabine Schäfer, Chefärztin der Psychosomatik und Psychoonkologie.

Unterbringung im Einzelzimmer

Jeder Rehabilitand und jeder Patient der Psychosomatik bzw. Psychoonkologie wird in einem Einzelzimmer untergebracht. Diese Maßnahme trägt dazu bei, ein mögliches Infektionsgeschehen weitestgehend zu verhindern und stellt ein besonderes Sicherheitsmerkmal der Klinik Bad Trissl dar. Sollte sich bei einem Patienten der Verdachtsfall einer möglichen Corona-Infektion ergeben, ist die Isolierung durch die Einzelzimmerbelegung bereits gegeben.

Vielfältiges Therapieangebot trotz Corona

Unser Ziel, auch in Zeiten der Corona-Pandemie ein vielfältiges Therapie- und Behandlungsangebot umzusetzen, erreichen wir durch die Einhaltung strikter Hygiene- und Abstandsregelungen.

Es gibt für die Rehaklinik und für die Psychosomatik jeweils ein eigenes Konzept, das genaue Vorgaben zum Ablauf von Gruppen- und Einzeltherapien, Sportangeboten und sonstigen Therapien vorsieht. In Anlehnung dieser Vorgaben ist es möglich, das Therapieangebot vollumfänglich umzusetzen.

Hierzu achten wir auf kleinere Gruppen, damit die notwendigen Abstandsregelungen eingehalten werden können. Zudem ist das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes verbindlich, sodass auch Gruppentherapien umgesetzt werden können. Soweit es die Witterung zulässt, werden Sportangebote im Freien abgehalten.

Durch die Lage der Klinik Bad Trissl in der herrlichen Natur von Oberaudorf, können Sie die Umgebung und tolle Landschaft für ausgiebige Spaziergänge nutzen und die frische Luft genießen.

Zudem liegt es uns am Herzen, Ihren Aufenthalt trotz Corona so angenehm wie möglich zu gestalten. So achten wir z.B. im Speisesaal auf ausreichend Abstand, Händedesinfektion und der Bedienung durch unser Servicepersonal, sodass Sie mit anderen Rehabilitanden bzw. Patienten essen können. Da wir aufgrund gesetzlicher Bestimmungen das Café Trissl schließen mussten, servieren wir Ihnen am Nachmittag Kaffee und Kuchen im Speisesaal.

Mit freundlichen Grüßen
Die Klinikleitung

Derzeit gilt für die Klinik Bad Trissl ein Besuchsverbot. Das Besuchsverbot wurde durch das klinikeigene Corona-Experten-Team beschlossen, damit wir auch weiterhin die Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter gewährleisten können. Als onkologische Klinik sind wir hierbei außerordentlich gefordert, den Infektionsschutz für unsere Patientinnen und Patienten so hoch wie möglich umzusetzen.

Die Begleitung von Patienten in Ausnahmesituationen durch den engsten Familienkreis ist nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt weiterhin möglich und unterliegt nicht dem generellen Besuchsverbot. Bitte beachten Sie, dass Sie vor dem Betreten der Klinik eine FFP2-Maske tragen und Sie am Empfang mittels Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus getestet werden.

Wir wissen, dass ein Besuchsverbot eine erhebliche Einschränkung für Sie und Ihre Angehörigen darstellt. Doch die aktuelle Pandemie-Situation lässt leider kein anderes Handeln zu.

Unser Service für Sie: Bleiben Sie in Kontakt mit Video-Anrufen

Wir möchten Sie in dieser schweren Zeit bestmöglich unterstützen und Ihnen den Kontakt zu Ihren Angehörigen und Freunden per Videotelefonat ermöglichen. Hierzu steht Ihnen ein Tablet zur Verfügung, sodass Sie Ihre Lieben nicht nur am Telefon sprechen, sondern auch sehen können. Wenn Sie dieses Angebot in Anspruch nehmen möchten, nehmen Sie bitte mit dem Stationspersonal Kontakt auf.

Die Klinik Bad Trissl konnte ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits zu Beginn der Pandemie mit ausreichend Schutzkleidung ausstatten. Durch unser vorausschauendes Handeln und der laufenden Überwachung unserer Lagerbestände verfügen wir über mehr als ausreichend medizinische Schutzkleidung für unsere Patienten und Mitarbeiter.

Jeder Patient erhält eine umfangreiche Patienteninformation, die alle Regelungen und Vorgaben aus dem klinikinternen Hygiene- und Sicherheitskonzept beinhaltet. Hierbei handelt es sich um die korrekte Umsetzung der Maßnahmen zur Basishygiene, des Tragens eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bzw. einer FFP2-Maske sowie die Einhaltung der Abstandsregelungen. Zudem gibt es eine weiterführende Information zu den aktuellen Besuchsregelungen.

Für Fragen steht Ihnen das Patientenmanagement unter der Telefonnummer +49 8033 / 20-217 gerne zur Verfügung.

Testkonzept Patienten

Jeder Patient wird vor der Aufnahme auf die jeweilige Station mittels Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus getestet. Im Verlauf des weiteren Aufenthaltes wird in der Regel am 3. Tag ein sog. PCR-Test sowie am 5. Tag ein weiterer Antigen-Schnelltest durchgeführt. Im Anschluss an die ersten Coronatests wird während des weiteren Aufenthalts einmal pro Woche ein PCR-Test durchgeführt.

Dieses engmaschige Testkonzept ermöglicht eine frühzeitige Identifizierung einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus.

Wenn ein positiver Corona-Test vorliegt, erfolgt die sofortige Isolation des Patienten im Einzelzimmer sowie die Organisation des weiteren Vorgehens, insbesondere einer möglichen Verlegung oder Entlassung. Das Vorgehen und Verhalten in diesem Fall ist in unserem Pandemieplan sowie Hygiene- und Sicherheitskonzept entsprechend festgeschrieben.

Wenn es zu einem sog. Ausbruchsgeschehen kommen sollte, werden die infizierten Patienten sofort auf einer Station isoliert. Wir schaffen somit eine räumliche Trennung und richten eine Isolierstation mit getrennten Behandlungspfaden und Personal ein. Das Personal ist für solche Situationen geschult und vorbereitet, sodass wir auch in diesem Fall besonnen handeln und den weiteren Klinik- und Rehabetrieb aufrechterhalten können.

Testkonzept Mitarbeiter

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden regelmäßig, mindestens einmal pro Woche auf das Coronavirus getestet. Die Mitarbeitertests werden täglich durchgeführt und tragen aktiv zur sicheren Behandlung und Versorgung unserer Patienten bei.

Wenn ein positiver Corona-Test vorliegt, erfolgt die sofortige Isolation des Mitarbeiters mit der anschließenden häuslichen Quarantäne. Parallel hierzu werden Kontaktlisten erstellt sowie die identifizierten Kontaktpersonen mittels PCR-Test getestet.

Testkonzept Besucher, externe Personen

Alle Personen, die sich als Besucher, Handwerker oder notwendige Dienstleister in der Klinik aufhalten, werden am Empfang mittels Antigen-Schnelltest auf das Coronavirus getestet. Erst bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses kann der Besuch erfolgen.

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